Teilnahmebedingungen für FAIR-LOTTO 6aus36

Ziele der Fairlife Family International Charity Lottery sind:
1.
Das Glücksspielangebot um eine faire Version zu ergänzen welche zum Wohle der Allgemeinheit die weltweit höchste Auszahlungsquote für die Teilnehmer bietet und gleichzeitig auch umfangreiche Mittel für humanitäre und gemeinnützige Zwecke bereitstellt.
2.
Das Entstehen von Glücksspielsucht und Wettsucht zu verhindern und die Voraussetzungen für eine wirksame Suchtbekämpfung zu schaffen sowie den Jugend- und den Spielerschutz zu gewährleisten.
3.
Sicherzustellen, dass Glücksspiele fair und ordnungsgemäß durchgeführt, die Spieler vor betrügerischen Machenschaften geschützt und die mit Glücksspielen verbundene Folge- und Begleitkriminalität abgewehrt werden.

In Ansehung dieser Ziele, und um der Aufgabe nachzukommen einen ausreichend großen Anteil der eingesetzten Spielumsätze humanitären Zwecken zur Verfügung zu stellen, wird FAIR-LOTTO 6aus36 zu den nachfolgenden Bedingungen durchgeführt.

(Die in diesen Teilnahmebedingungen aufgeführten Begrifflichkeiten gelten gleichermaßen für die männliche als auch für die weibliche Form und werden nicht zum Nachteil eines Geschlechts verwendet.)
 
§ 1 Organisation
Die Fairlife Family International Charity Lottery (im Folgenden Charity-Organisation genannt) veranstaltet das FAIR-LOTTO 6aus36 im Rahmen verschiedener international gültiger Lizenzen und aufgrund der jeweils geltenden hierzu von den jeweils zuständigen Ministerien der einzelnen Länder erteilten Genehmigungen in der jeweils geltenden Fassung.

§ 2 Treuhänderische Verwaltung – Garantien
Alle Geldbewegungen innerhalb der Fairlife Family International Charity Lottery werden von der Fairlife Muttergesellschaft treuhänderisch überwacht und von namhaften, internationalen Wirtschaftsprüfern zum Jahresende testiert.

§ 3 Verbindlichkeit der Teilnahmebedingungen
1. Für die Teilnahme an den Ziehungen des FAIR-LOTTO 6aus36 sind allein diese Teilnahmebedingungen der Charity-Organisation einschließlich eventuell ergänzender Bedingungen z.B. für Systemspiel oder die Abo-Spielteilnahme maßgebend. Der Spielteilnehmer erkennt diese Teilnahmebedingungen einschließlich eventuell ergänzender Bedingungen mit Abgabe bzw. Einsendung des Spielscheins, bzw. mit der Teilnahme über die verfügbaren elektronischen Medien, als verbindlich an. Gleiches gilt bei Teilnahme mit den Voraussagen, die mittels des individuellen Kundenkontos in der Zentrale abrufbar abgespeichert sind.
2. Von diesen Teilnahmebedingungen abweichende Angaben auf den Spielscheinen, die auf nicht mehr geltenden Teilnahmebedingungen beruhen, sind ungültig.

§ 4 Teilnahmezeitpunkt und Gegenstand des FAIR-LOTTO 6aus36
1. Im Rahmen des FAIR-LOTTO 6aus36 wird wöchentlich eine Ziehung, jeweils am Samstag, durchgeführt.
2. Alle Spielaufträge, deren vollständige Daten (fehlerfreie Spielscheine und gutgeschriebene Spieleinsätze) bis zum Annahmeschluss der jeweiligen Samstagsziehung fehlerfrei zur Ziehungszentrale übertragen wurden, nehmen an der Samstagsziehung teil, die dem Annahmeschluss folgt.
3. Der Spielteilnehmer kann die ausschließliche Teilnahme an einer oder mehreren aufeinander folgenden Ziehungen wählen (Spielzeitraum).
4. In diesem Fall nehmen alle Spielaufträge, deren vollständige Daten bis zum Annahmeschluss der jeweiligen Samstagsziehung fehlerfrei zur Ziehungszentrale übertragen wurden, an der Ziehung (den Ziehungen) teil, die dem Annahmeschluss folgt (folgen). Bei mehreren aufeinander folgenden Ziehungen (maximal 12 Ziehungen) muss der vollständige Betrag im Voraus auf dem Kundenkonto gutgeschrieben bzw. verfügbar sein. Bei Spielteilnahme über das ABO-Verfahren muss ein ausreichendes Guthaben für jeweils 4 Ziehungen im Voraus auf dem Kundenkonto verfügbar sein.
5. Gegenstand des FAIR-LOTTO 6aus36 ist die Voraussage von 6 Zahlen aus der Zahlenreihe 1 bis 36 und zusätzlich die Voraussage einer 1-stelligen Zahl aus der Zahlenreihe 0 bis 9 als Superzahl für die Gewinnklasse 1.

§ 5 Spielgeheimnis
1. Alle Kundendaten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte veräußert.
2. Die Charity-Organisation wahrt das Spielgeheimnis, insbesondere darf der Name des Spielteilnehmers nur mit dessen ausdrücklicher Einwilligung bekannt gegeben werden. Gesetzliche Auskunftsverpflichtungen der Charity-Organisation gegenüber Dritten gibt es nicht.
3. Spielvertrag
Ein Spielteilnehmer kann am FAIR-LOTTO 6aus36 teilnehmen, indem er mittels der von der Charity-Organisation bereitgehaltenen Medien ein Angebot auf Abschluss eines Spielvertrages abgibt. Für die Gewinnermittlung verbindlich sind nur die tatsächlich auf dem Original-Spielschein angekreuzten, bzw. die über die elektronischen Medien ausgewählten Zahlen, Spielvarianten und Spielzeiträume. Der Spielvertrag kommt dann nach Maßgabe der Bestimmungen in diesem Abschnitt zwischen dem Spielteilnehmer und der Charity-Organisation zustande. Dies geschieht mit der Abgabe bzw. Einsendung eines Spielscheins, bzw. mit der Teilnahme mittels einer der verfügbaren elektronischen Medien.
Der Spieler erhält als Beleg für die Abgabe seines Angebots eine Quittung wie in § 11 erläutert.

§ 6 Voraussetzungen für die Spielteilnahme
1. Die Teilnahme an den Ziehungen ist nur mit den von der Charity-Organisation jeweils für die Spielteilnahme zugelassenen Spielscheinen, bzw. mit der Teilnahme mittels einer der speziell für diesen Zweck verfügbaren elektronischen Medien zur Voraussage der Gewinnzahlen, möglich.
2. Die Spielteilnahme Minderjähriger ist gesetzlich unzulässig, es sei denn, dass sich im Heimatstaat dieser Spielteilnehmer diesbezüglich andere gesetzliche Regelungen finden. In diesem Fall sind diese gesetzlichen Regelungen des Heimatstaates des Spielteilnehmers anwendbar.

§ 7 Teilnahme mittels Spielschein
1. Jeder Spielschein dient ausschließlich zur Eingabe von Daten. Eine 8-stellige Losnummer im Zahlenbereich 10 000 000 bis 99 999 999 wird bei Annahme des Spielauftrags vergeben und mit der Spiel-Quittung gemäß § 11 übermittelt.
Für auf Papier eingereichte Spielscheine gilt, daß
- die letzten 7 Ziffern der Losnummer die Voraussage für das Spiel „SUPER 7“ ist,
- die letzte Ziffer der Losnummer die Voraussage der Superzahl ist.
2. Für die Wahl des richtigen Spielscheins und seine ordnungsgemäße Ausfüllung ist der Spielteilnehmer allein verantwortlich. Die Kennzeichnung von Voraussagen (Tipps), der Laufzeit und die Teilnahme an weiteren Spielangeboten muss bei Spielteilnahme mit einem Spielschein durch Kreuze (X), deren Schnittpunkte innerhalb der Kästchen liegen müssen, in schwarzer oder blauer Farbe erfolgen. Die Charity-Organisation ist berechtigt, auch andere Markierungen zur Dateneingabe zuzulassen.
3. Bei unvollständigen Eintragungen, wenn z.B. nur 4 oder 5 anstatt 6 Zahlen angekreuzt sind, wird der betroffene Tipp korrigiert (durch einen Zufallszahlengenerator vervollständigt) und nimmt so ordnungsgemäß an der Ziehung teil. Der Spielteilnehmer erklärt sich mit dieser Vorgehensweise einverstanden.
Bei fehlerhaften Eintragungen, wenn z.B. 7 oder mehr anstatt 6 Zahlen angekreuzt sind, wird der betroffene Tipp korrigiert indem die höchsten, zu viel angekreuzten, Zahlen ignoriert werden.
Der Spielteilnehmer erklärt sich mit dieser Vorgehensweise einverstanden.
4. Auch in den Fällen der Korrektur erfolgt das Vertragsangebot durch den Spielteilnehmer.

§ 8 Teilnahme mittels elektronischer Medien
1. Für die Entscheidung zur Teilnahme mittels elektronischer Medien ist der Spielteilnehmer allein verantwortlich.
2. Beim Quicktipp werden auf Wunsch des Spielteilnehmers Voraussagen mittels eines Zufallszahlengenerators durch die Charity-Organisation vergeben.
3. Beim Quicktipp ohne Spielschein können höchstens so viele Voraussagen pro Quicktipp gespielt werden, wie auf einem entsprechenden Spielschein möglich sind. Eine 8-stellige Losnummer im Zahlenbereich 10 000 000 bis 99 999 999 wird bei Annahme des Spielauftrags vergeben und mit der Spiel-Quittung gemäß § 11 übermittelt.
Wobei
- alle 7 Ziffern für die Voraussage für das Spiel „SUPER 7“ zunächst per Zufallsgenerator bestimmt werden und anschließend vom Spielteilnehmer beliebig angepasst werden können.

§ 9 Spieleinsatz und Bearbeitungsgebühr
1. Der Spieleinsatz für ein Spielfeld / Tipp beträgt je Ziehung 0,90 Euro.
2. Der Spieleinsatz für die Teilnahme beim Spiel „SUPER 7“ beträgt 2,00 Euro je Ziehung.
3. Für die Spielteilnahme per Abo ist im Laufzeitfeld der Spielscheine die Abo-Teilnahme anzukreuzen. Mit einem ausreichenden Guthaben auf dem Spielerkonto des Spielteilnehmers ist das Abo dementsprechend gültig. Die Spielaufträge nehmen an den Samstagsziehungen einer jeweiligen Laufzeitperiode zum entsprechenden Spieleinsatz teil.
4. Für jeden Spielschein (Spielauftrag) erhebt die Charity-Organisation eine Bearbeitungsgebühr für die Spielabwicklung. Die Bearbeitungsgebühr ist unabhängig von der Anzahl der Spiele / Tipps, sie beträgt pro Spielschein bzw. Spielauftrag  0,50 Euro.
Für einen mehrwöchigen Spielschein (2, 4, 8 oder 12 Wochen) oder einen Dauer-Spielschein (Abo) beträgt die Bearbeitungsgebühr unabhängig von der Laufzeit (Anzahl Ziehungen) ebenfalls einmalig 0,50 Euro.
5. Der Spieleinsatz und die Bearbeitungsgebühr müssen vor der Ziehung bzw. den Ziehungen bei der Charity-Organisation eingegangen sein. Für das Spielen mittels eines Dauerscheins (Abo) muss ein ausreichendes Guthaben auf dem Kundenkonto vorhanden sein. Beim Abo werden Spieleinsatz und Bearbeitungsgebühr vom Kundenkonto (Guthaben) des Spielteilnehmers abgebucht.

§ 10 Annahmeschluss
Den Zeitpunkt des Annahmeschlusses für die Teilnahme an den einzelnen Ziehungen bestimmt die Charity-Organisation. Die Charity-Organisation kann in dringenden Fällen den Annahmeschluss für einzelne oder für alle Spielarten auch ohne Bekanntmachung festsetzen bzw. ändern.
- Postalisch eingereichte Spielscheine (Spielaufträge) nehmen an der Samstagsziehung teil sofern diese an einer der hierfür geltenden Zustelladressen am Vortag der Ziehung bis spätestens 18:00 Uhr eingehen.
- Elektronisch eingereichte Spielaufträge (Internet, Mobilfunk, etc.) nehmen an der Samstagsziehung teil sofern diese am Tag der Ziehung bis spätestens 16:00 Uhr eingehen.
Die Charity-Organisation kann nicht haftbar gemacht werden für den verspäteten Eingang von Spielaufträgen für eine bestimmte Ziehung. Es ist die Verantwortung des Kunden dafür zu sorgen, dass seine Aufträge rechtzeitig eingereicht werden und sich über die Annahmeschlusszeiten für die entsprechenden Ziehungen zu informieren. Die Charity-Organisation kann nicht haftbar gemacht werden, wenn Ihr Spielauftrag zu spät für eine bestimmte Ziehung eingeht und Sie in dieser Ziehung eine gewinnende Kombination gehabt hätten. In diesem Falle wird kein Spielauftrag gekauft und daher beständen auch keinerlei Gewinnansprüche.
Verspätet eingegangene Spielaufträge nehmen automatisch an der nächstmöglichen Ziehung teil.

§ 11 Spiel-Quittung
Die Spielquittung wird nach Wunsch des Spielteilnehmers übermittelt. Es bestehen folgende Möglichkeiten für die Übermittlung einer Spielquittung:
a) per Email (ohne Bearbeitungsgebühr)
b) per SMS (Bearbeitungsgebühr je 0,30€)
c) schriftlich per Post (Bearbeitungsgebühr je 0,90€)

§ 12 FAIR-LOTTO Kundenkarte
1. Auf Wunsch des Spielteilnehmers ist eine Teilnahme an den Ziehungen unter Verwendung einer FAIR-LOTTO Kundenkarte zur Vereinfachung der Gewinnauszahlung möglich. In diesem Fall wird eine Zuordnung der in der Zentrale gespeicherten Spielauftragsdaten zu den persönlichen Daten des jeweiligen Spielteilnehmers vorgenommen. Eine FAIR-LOTTO-Kundenkarte wird grundsätzlich nur auf eine Person ausgestellt, wobei der Vorname, der Zuname, das Geburtsdatum, die Anschrift und die Bankverbindung vollständig genannt sein müssen.
2. Die FAIR-LOTTO-Kundenkarte hat eine unbegrenzte Gültigkeit (Laufzeit). Für die Beantragung wird lediglich ein vollständig ausgefüllter und unterschriebener „Antrag FAIR-LOTTO-Kundenkarte“ benötigt.
3. Die FAIR-LOTTO-Kundenkarte wird von der Charity-Organisation oder in deren Auftrag erstellt und an den Spielteilnehmer versandt. Anträge für die Erstellung einer FAIR-LOTTO-Kundenkarte sind auf Anfrage erhältlich.
4. Für die erstmalige Bereitstellung der FAIR-LOTTO-Kundenkarte wird keine Bearbeitungsgebühr erhoben, für die erneute Ausstellung (Ersatz einer FAIR-LOTTO-Kundenkarte) wird eine Bearbeitungsgebühr von 3,00 Euro erhoben.
5. Bei Verlust der FAIR-LOTTO-Kundenkarte oder Änderung von Name, Anschrift oder Bankverbindung ist die Zentrale der Charity-Organisation baldmöglichst zu benachrichtigen.

§ 13 Abschluss und Inhalt des Spielvertrages
1. Der Spielvertrag wird zwischen der Charity-Organisation und dem Spielteilnehmer abgeschlossen, wenn die Charity-Organisation das vom Spielteilnehmer unterbreitete Angebot auf Abschluss eines Spielvertrages nach Maßgabe von § 3 annimmt.
2. Der Spielteilnehmer verzichtet auf den Zugang der Erklärung, dass sein Vertragsangebot durch die Charity-Organisation angenommen wurde.
3. Der Spielvertrag ist abgeschlossen, wenn die übertragenen Daten und/oder die Daten des Quicktipps sowie die von der Zentrale vergebenen Daten in der Zentrale der Charity-Organisation aufgezeichnet und auf dem sicheren Speichermedium abgespeichert sind, die auf dem sicheren Speichermedium abgespeicherten Daten auswertbar sind und das sichere Speichermedium durch digitalen oder physischen Verschluss rechtzeitig (d. h. vor Beginn der Ziehung der Gewinnzahlen) gesichert ist.
4. Fehlt diese Voraussetzung, so kommt der Spielvertrag nicht zustande.
5. Für den Inhalt des Spielvertrages sind ausschließlich die auf dem durch digitalen oder physischen Verschluss gesicherten sicheren Speichermedium aufgezeichneten Daten maßgebend.
6. Die gesicherten Daten dienen zur Geltendmachung der Gewinnansprüche sowie als Nachweis für einen geleisteten Spieleinsatz und die entrichtete Bearbeitungsgebühr.
7. Die Charity-Organisation ist berechtigt, ein bei der Zentrale eingegangenes Angebot auf Abschluss eines Spielvertrages bei Vorliegen eines wichtigen Grundes abzulehnen.
8. Darüber hinaus kann aus wichtigem Grund der Rücktritt vom Vertrag erklärt werden. Ein wichtiger Grund liegt u. a. vor, wenn
• der Verdacht einer strafbaren Handlung besteht,
• gegen einen Teilnahmeausschluss  verstoßen wird.
9. Der Spielteilnehmer verzichtet auf den Zugang der Erklärung, dass sein Angebot auf Abschluss des Spielvertrages von der Charity-Organisation abgelehnt wurde bzw. die Charity-Organisation vom Spielvertrag zurückgetreten ist.
10. Ist kein Spielvertrag zustande gekommen oder wurde vom Spielvertrag zurückgetreten, so kann der Spielteilnehmer die Rückerstattung des Spieleinsatzes und der Bearbeitungsgebühr geltend machen.
11. Im Übrigen gelten die Haftungsregelungen des §14.

§ 14 Umfang und Ausschluss der Haftung
1. Die Haftung der Charity-Organisation für Schäden, die von ihr fahrlässig (auch grob fahrlässig) oder von ihren gesetzlichen Vertretern oder von ihren Erfüllungsgehilfen und sonstigen mit der Weiterleitung der Daten zur Zentrale der Charity-Organisation beauftragten Stellen, schuldhaft verursacht werden, wird für spieltypische Risiken ausgeschlossen.
2. Spieltypische Risiken liegen insbesondere vor, wenn die Gefahr einer betrügerischen Manipulation im Rahmen des Spielgeschäftes für die Charity-Organisation und/oder für die Spielteilnehmer besteht.
3. Ziff. 1 und 2 finden keine Anwendung auf Schäden, die auf einer Verletzung von Pflichten beruhen, die nicht unmittelbar im Zusammenhang mit spieltypischen Risiken stehen.
4. Bei der Verletzung von Pflichten, die nicht unmittelbar mit spieltypischen Risiken im Zusammenhang stehen, haftet die Charity-Organisation dem Spielteilnehmer sowohl für eigenes schuldhaftes Handeln als auch für das schuldhafte Handeln seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen, sofern es sich um die Verletzung solcher Pflichten handelt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf (Kardinalpflichten).
5. Handelt es sich bei den verletzten Pflichten nicht um Kardinalpflichten, haftet die Charity-Organisation nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
6. Die Haftungsbeschränkungen in Ziff. 1 bis 5 gelten nicht für Schäden, die in den Schutzbereich einer von der Charity-Organisation gegebenen Garantie oder Zusicherung fallen sowie für die Haftung für Ansprüche aufgrund des Produkthaftungsgesetzes und Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
7. In Fällen von unverschuldeten Fehlfunktionen und Störungen von technischen Einrichtungen, derer sich die Charity-Organisation zum Verarbeiten (z. B. Einlesen, Übertragen und Speichern) der Daten bedient, haftet die Charity-Organisation nicht.
8. Ebenso ist jede Haftung für Schäden ausgeschlossen, die durch strafbare Handlungen dritter Personen entstanden sind.
9. Die Charity-Organisation haftet weiterhin nicht für Schäden, die durch höhere Gewalt, insbesondere durch Feuer, Wasser, Streiks, innere Unruhen oder aus sonstigen Gründen, die sie nicht zu vertreten hat, hervorgerufen werden.
10. In den Fällen, in denen eine Haftung der Charity-Organisation und seiner Erfüllungsgehilfen nach Ziff. 7 bis 9 ausgeschlossen wurde, werden der Spieleinsatz und die Bearbeitungsgebühr auf Antrag erstattet.
11. Die Haftungsregeln gelten auch für eigenes Handeln der Annahmestellen der Charity-Organisation im Zusammenhang mit dem Spielvertrag.
12. Vereinbarungen Dritter sind für die Charity-Organisation nicht verbindlich.
13. Mitglieder von Spielgemeinschaften müssen ihre Rechtsverhältnisse ausschließlich unter sich regeln.
14. Die Haftungsregeln gelten auch für die Fälle, in denen eine Haftung bereits vor Vertragsschluss entstanden ist.
15. Die Haftung der Charity-Organisation ist auf den Ersatz des bei Vertragsschluss vorhersehbaren vertragstypischen Schadens beschränkt.

§ 15 Ziehung der Gewinnzahlen
1. Für das FAIR-LOTTO 6aus36 findet wöchentlich am Samstag, nach Annahmeschluss, eine Ziehung statt. Bei jeder Ziehung werden die jeweiligen 6 Gewinnzahlen und jeweils eine Zusatzzahl aus der Zahlenreihe 1 bis 36 ermittelt, wobei jede Zahl nur einmal gezogen werden kann, und wird jeweils eine Superzahl aus der Zahlenreihe 0 – 9 ermittelt.
2. Art, Ort und Zeitpunkt der jeweiligen Ziehungen bestimmt die Charity-Organisation. Die Ziehungen werden unter notarieller Aufsicht am Rechtssitz durchgeführt.
3. Die Gewinnzahlen des FAIR-LOTTO 6aus36 werden den Teilnehmern durch geeignete Medien wie   Internet, eMail oder SMS bekannt gegeben und/oder per Telefonansagedienst bereitgestellt.

§ 16 Auswertung
Grundlage für die Gewinnermittlung sind die auf dem durch digitalen oder physischen Verschluss gesicherten sicheren Speichermedium abgespeicherten Daten. Die Auswertung erfolgt aufgrund der Gewinnzahlen, der Zusatzzahl und der Superzahl und den ergänzenden Bedingungen für Systeme (Gewinntabellen und Auswertungsschemata).

§ 17 Gewinnplan / Gewinnklassen
Es gewinnen im FAIR-LOTTO 6aus36 in Klasse 1 („Superklasse“) die Spielteilnehmer, die 6 Gewinnzahlen in einem Spiel richtig vorausgesagt haben und deren SUPER7-Nummer in der Endziffer mit der gezogenen 1-stelligen Superzahl übereinstimmt,
in Klasse 2 die Spielteilnehmer, die 6 Gewinnzahlen,
in Klasse 3 die Spielteilnehmer, die 5 Gewinnzahlen und die Zusatzzahl,
in Klasse 4 die Spielteilnehmer, die 5 Gewinnzahlen,
in Klasse 5 die Spielteilnehmer, die 4 Gewinnzahlen und die Zusatzzahl,
in Klasse 6 die Spielteilnehmer, die 4 Gewinnzahlen,
in Klasse 7 die Spielteilnehmer, die 3 Gewinnzahlen und die Zusatzzahl,
in Klasse 8 die Spielteilnehmer, die 3 Gewinnzahlen,
in einem Spiel richtig vorausgesagt haben.

§ 18 Gewinnermittlung, Gewinnausschüttung, Gewinnwahrscheinlichkeiten – 6aus36
1. Von den Spieleinsätzen werden 70 % als Gewinnsumme nach Maßgabe der folgenden Regelungen an die Spielteilnehmer ausgeschüttet. Unabhängig von der Gewinnsumme besteht bei jeder Spielteilnahme das Risiko des vollständigen Verlustes des Spieleinsatzes und der Bearbeitungsgebühr.
Diese Gewinnsumme verteilt sich wie folgt:
Klasse 1 (6 Gewinnzahlen und Superzahl) 9,5%
Klasse 2 (6 Gewinnzahlen) 7,5%
Klasse 3 (5 Gewinnzahlen und Zusatzzahl) 5%
Klasse 4 (5 Gewinnzahlen) 15%
Klasse 5 (4 Gewinnzahlen und Zusatzzahl) 2%
Klasse 6 (4 Gewinnzahlen) 9%
Klasse 7 (3 Gewinnzahlen und Zusatzzahl) 9%
Klasse 8 (3 Gewinnzahlen) 43%

Die Gewinnwahrscheinlichkeiten betragen bei kaufmännischer Rundung auf ganze Zahlen in den einzelnen Gewinnklassen:
Klasse 1:  1 zu 19.477.920
Klasse 2:  1 zu 2.164.213
Die Gewinnwahrscheinlichkeit für die Gewinnklasse 2 berücksichtigt, dass theoretisch von 10 Spielscheinen mit unterschiedlicher Superzahl alle 6 Richtige aufweisen, jedoch nur einer eine richtige Superzahl und somit die Gewinnklasse 1 erzielt hat.
Klasse 3:  1 zu 324.632
Klasse 4:  1 zu 11.194
Klasse 5:  1 zu 4.478
Klasse 6:  1 zu 320
Klasse 7:  1 zu 240
Klasse 8:  1 zu 27
2. Der Gewinn in einer höheren Gewinnklasse schließt den Gewinn in einer niedrigeren Gewinnklasse aus.
3. Werden in einer Gewinnklasse keine Gewinne ermittelt, so wird die Gewinnsumme zu gleichen Teilen wie folgt verwendet:
- 50% fließen in den Jackpot für die Folge-Ziehung,  - 50% fließen in den Ausgleichsfond (FAIRY-Jahresjackpot) und stehen somit am Jahresende für die zusätzliche Gewinnchance für alle Spielteilnehmer erneut als Gewinnsumme zur Verfügung.
4. Erreicht der Jackpot eine Summe von mindestens  zwei Millionen Euro so wird die Regelung nach Absatz 3 außer Kraft gesetzt und der Jackpot wächst nicht weiter an. Die Gewinnsummen weiterer unbesetzter Gewinnklassen fließen in den Ausgleichsfond (FAIRY-Jahresjackpot) und stehen somit am Jahresende für die zusätzliche Gewinnchance für alle Spielteilnehmer erneut als Gewinnsumme zur Verfügung.
4. Die Gewinnausschüttung wird innerhalb der Gewinnklassen gleichmäßig auf die Gewinne verteilt.
5. Der Einzelgewinn einer Gewinnklasse darf den Einzelgewinn einer höheren Gewinnklasse nicht übersteigen. Tritt ein derartiger Fall ein, so werden die Gewinnsummen beider Gewinnklassen zusammengelegt und gleichmäßig auf die Gewinne beider Gewinnklassen verteilt.
6. Einzelgewinne werden in jeder Gewinnklasse auf durch 0,10 Euro teilbare Beträge abgerundet. Die anfallenden Rundungsbeträge werden der Charity-Verwendung zugeschlagen.
7. Gewinne der Gewinnklassen 1 und 2 von mehr als 100.000,00 Euro können sich ändern, wenn bis zur Fälligkeit des Gewinnes gemäß § 21 weitere berechtigte Gewinnansprüche festgestellt werden.
8. Der Gewinnplan oder einzelne Gewinnklassen können für einzelne Ziehungen durch Sonderauslosungen erweitert werden (z. B. zur Ausspielung von  unzustellbaren Gewinnen).

§ 19 Fälligkeit des Gewinnanspruchs
Gewinne der 1. und 2. Gewinnklasse von mehr als 100.000,00 Euro werden spätestens nach Ablauf einer Woche seit der Ziehung am zweiten Wochentag fällig und zur Auszahlung gebracht.
Alle anderen Gewinne werden nach der Gewinn- und Quotenfeststellung ohne schuldhaftes Zögern nach § 21 gutgeschrieben und ausgezahlt.

§ 20 Gewinnbenachrichtigung
Gewinnbenachrichtigungen erfolgen in Abhängigkeit der Gewinnhöhe und der verfügbaren Kundeneinzeldaten.  Unabhängig von der Gewinnhöhe werden alle Gewinner auf Wunsch per SMS, Email oder Brief benachrichtigt.
Ab einer Gewinnsumme von 5.000 Euro erfolgen Benachrichtigungen generell bzw. zusätzlich per Post. (Alle Benachrichtigungsgebühren gemäß § 11.)

§ 21 Gewinnauszahlung
1. Die Gewinnauszahlung erfolgt nach Feststellung der Gewinne und der Quoten.
2. Der mit einem Spielauftrag in einer oder mehreren Ziehungen erzielte Gewinnbetrag – einschließlich eines oder mehrerer Gewinne in den Zusatzlotterien – wird unmittelbar nach Feststellung zunächst dem Spielerkonto gutgeschrieben.
3. Gewinnbeträge über 10 Euro werden auf Wunsch des Spielteilnehmers wahlweise auf ein von ihm genanntes Konto innerhalb des SEPA-Zahlungsraums mit jeweils schuldbefreiender Wirkung für die Charity-Organisation überwiesen.
Gewinnbeträge unter 10 Euro werden auf dem Spielerkonto aufsummiert bis ein auszahlungsrelevanter Betrag (mind. 10 Euro) erreicht ist. Alternativ kann jedes Guthaben sofort für weitere Spielaufträge verwendet werden. Für Gewinnüberweisungen innerhalb des SEPA-Zahlungsraums werden bis zu einem Überweisungsbetrag von 50.000 Euro Überweisungsgebühren von 0,50 Euro in Abzug gebracht. Für darüberliegende Überweisungsbeträge werden die jeweils anfallenden Bankgebühren in Abzug gebracht.
4. Gewinnbeträge werden auf Wunsch des Spielteilnehmers auch auf ein von ihm genanntes Konto außerhalb des SEPA-Zahlungsraums mit jeweils schuldbefreiender Wirkung für die Charity-Organisation überwiesen. Für Gewinnüberweisungen außerhalb des SEPA-Zahlungsraums werden – unabhängig von der Höhe des Gewinnbetrages –  die jeweils anfallenden Gebühren für Auslandsüberweisungen in Abzug gebracht.

Vor Überweisung von Gewinnen über 2.000 Euro wird sich die Charity-Organisation mit dem Gewinner in Verbindung setzen um die Auszahlungsmodalitäten zu klären. Nach Überprüfung der Angaben durch die Charity-Organisation wird die Überweisung innerhalb der folgenden drei Arbeitstage ausgeführt.
5. Absprachen von Mitgliedern von Spielgemeinschaften über die Berechtigung zur Entgegennahme eines Gewinnes sind für das Unternehmen nicht verbindlich.
6. Unzustellbare Gewinne werden nach Ablauf von 13 Wochen nach der letzten Ziehung des Spielzeitraumes dem Ausgleichsfonds (FAIRY-Jackpot) zugeführt und stehen somit am Jahresende für die zusätzliche Gewinnchance für alle Spielteilnehmer erneut zur Verfügung.
7. Außerordentliche Aufwände zur Feststellung eines Gewinnberechtigten (z.B. Nachforschungen zur Identität oder zur aktuellen Adresse) werden vom auszuzahlenden Gewinn in Abzug gebracht.
8. Gewinne sind in vielen Ländern steuerfrei bzw. nicht steuerbar. Entstehen dennoch etwaige Steuern, Abgaben und Gebühren auf Gewinne, so gehen diese zu Lasten des Spielteilnehmers. Für deren ordnungsgemäße Entrichtung ist der Spielteilnehmer selbst verantwortlich.

§ 22 Erlöschen von Ansprüchen
Alle Ansprüche aus der Spielteilnahme auf Auszahlung von Gewinnen erlöschen, wenn sie nicht innerhalb von 13 Wochen nach der letzten Ziehung des betreffenden Spielzeitraumes schriftlich geltend gemacht werden. Ebenfalls erlöschen alle Schadensersatzansprüche, die an Stelle eines Gewinnanspruchs geltend gemacht werden können und auf der Verwirklichung spieltypischer Risiken beruhen sowie alle Ansprüche auf Rückerstattung von Spieleinsätzen oder Bearbeitungsgebühren gegen das Charity-Unternehmen, soweit die jeweiligen Ansprüche nicht innerhalb von 13 Wochen nach der letzten Ziehung des Spielzeitraumes schriftlich geltend gemacht werden.

§ 23 Datenhaltung
Die Charity-Organisation ist berechtigt, nach Ablauf der Frist von 13 Wochen ab der jeweiligen Ziehung die Original-Spielquittungen zu vernichten.

§ 24 In-Kraft-Treten
Diese Teilnahmebedingungen gelten erstmals für die Ziehung am Samstag, 05. Januar 2013.

Alle Gewinnzahlen sind einsehbar auf www.fair-lotto.org.